Tonträger

Die Aufnahme aus dem Jahr 2021 präsentiert das gesamte Orgelwerk des bekannten französischen Komponisten Camille Saint-Saëns auf 4 CDs: Fantasien, Präludien und Fugen, Improvisationen, Rhapsodien, kurze Charakterstücke und eine Bénédiction Nuptiale. Gespielt von Michele Savino an zwei Orgeln: Welte-Orgel, römisch-katholische Kirche St. Bonifatius, Emmendingen, Deutschland, und Forster- und Andrews-Orgel, römisch-katholische Kirche St. Johannes der Täufer, Forchheim, Deutschland.
Rezensionen:
"Am Ende des vergangenen Saint-Saens-Jahres machte Brilliant dem Komponisten und seinen Hörern noch ein ganz besonderes Geschenk zum 200. Geburtstag: eine Gesamteinspielung seiner Orgelwerke - und was für eine! Diese mit dem italienischen Organisten Michele Savino, der die Werke des Franzosen an zwei deutschen Orgeln spielt, hat ganz klar das Zeug zur Referenzaufnahme, und das trotz starker Konkurrenz." (Musik & Theater, Burkhard Schäfer)
„Das jugendlich schwungvolle, von Savino in einem großartigen Spannungsbogen dargestellte Frühwerk eröffnet die Gesamteinspielung. […] In seinem späteren Werk zeigte sich Saint-Saëns aber eher als Vertreter eines rückwärts gerichteten, strengen und formvollendeten Orgelstils mit historisierendem Ansatz. […] [Michele Savino zeigt sich] durchgehend als versierter und einfühlsamer Interpret, der die Aufmerksamkeit seiner Hörer in den Bann schlägt und den Anforderungen von Saint-Saëns orchestral konzipierter Orgelmusik von Klarheit, Eleganz und Einfachheit in vollem Maß gerecht wird.“ (Musik & Kirche, Helga Schauerte-Maubouet)
„[Die Orgel von der Firma Welte] ist ein Instrument aus der Hoch-Zeit des deutschen romantischen Orgelbaus, das sich unter den begnadeten Händen und Füßen von Michele Savino in seiner ganzen Pracht und Größe zeigt. […] So entpuppt sich das Instrument als ein echter Glücksfall. Ein solcher ist auch die Art, wie Savino an ‚seinen‘ Saint-Saëns herangeht: Akribisch, mit langem, ruhigen Atem und sicherem Gespür für Tempi baut er große, architektonisch anmutende Spannungsbögen auf; Savino geht in die Tiefe, beleuchtet die Werke gleichsam von innen her, setzt nicht auf Effekte, Virtuosität oder gar Bombast. Seine herrliche Registrierung tut ein Übriges, um die Stücke klanglich zu profilieren.“ (organ – Journal für die Orgel, Burkhard Schäfer)
